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Sportverletzungen
Unterschiedliche Sportarten weisen ein jeweils charakteristisches Spektrum an Sportverletzungen- bzw. Schädigungen auf. Sie basieren auf spezifischen Bewegungs- und Belastungsmustern. Je nach Sportart, Alter und Geschlecht zeigt sich eine unterschiedliche Inzidenz und Lokalisation von Sportverletzungen. Die untere Extremität ist mit einem Anteil von über 70% primär betroffen. Insbesondere das Kniegelenk stellt das statistisch am häufigsten verletzte Gelenk dar. Die häufigsten Sportverletzungen sind Muskelverletzungen, Gelenkverletzungen, vorderer Kreuzbandriss, Knie-verletzungen, Sprunggelenksverletzungen, Achillessehnenruptur, Schultergelenksbeschwerden, Tennisarm, Golfer-Ellenbogen, Wirbelsäulenverletzungen. Die häufigsten betroffenen Sportarten sind Fussball (37% aller Sportverletzungen), Ski alpin (11.9%) und die Ballsportarten (7.8%), wie Handball, Tennis oder Volleyball.

Verletzungen beim Fussball
In jedem Fussballspiel verletzen sich statistisch zwei Fussballer, und im Wettkampf passieren viermal so häufig Verletzungen wie im Training. Dabei ist eine Verletzung so definiert, dass das Spiel unter- oder abgebrochen werden muss. Insgesamt verletzen sich in der Schweiz jedes Jahr ca. 45'000 Personen beim Fussballspielen. Die Hälfte aller Verletzungen entsteht hierbei durch einen Gegenspieler. Bei den Verletzungsarten führen Prellungen mit 50% vor Verstauchungen mit 20% und Muskelverletzungen mit 10%. Unterscheidet man die Verletzungen nach Körperregionen, so ist die untere Extremität am häufigsten betroffen, hier dominieren Spunggelenksverletzungen vor den Kniegelenkstraumata.

Golfermedizin
Aufgrund der komplexen Bewegungsabläufe und häufigen Wiederholungen ist gerade im Golfsport ein optimierter Bewegungsablauf wichtig, um auf Dauer Überlastungsschäden, Schmerzen und Verletzungen sicher vorzubeugen. Aufgrund der sehr spezielle Verletzungsmuster im Golfsport sollte eine effektive Behandlung ausschliesslich durch einen erfahrenen Sportmediziner erfolgen. Führend der Golf bezogenen Beschwerden ist der Fuss und die Schulter. Für den Golfschwung ist ein sicherer schmerzfreier Stand bei der Schwungabwicklung und eine schmerzfreie Schulterfunktion von der Ausschwungphase bis zur Ausführung mit druckreicher Schlagkraft von grosser Bedeutung.

Tennismedizin
Jeder Tennisspieler erleidet während seiner aktiven Zeit früher oder später vermutlich eine sportbedingte Verletzung. Verletzungen im Tennissport werden entweder durch ein direktes Trauma oder indirekte Belastungen bzw. Überlastungen hervorgerufen. Bei den direkten Verletzungen handelt es sich meist um Muskelkrämpfe, Zerrungen der Muskulatur, Banddehnungen oder Bandrupturen, Handgelenks- und Schulterproblemen, Frakturen oder Luxationen. Schwere Traumata treten gehäuft an der unteren Extremität auf, wo die Verletzungshäufigkeit etwa zweimal so hoch ist wie an der oberen Extremität.

Läufermedizin
Joggen und Laufen gelten zwar als äusserst gesunde Sportarten, trotzdem leiden sehr viele Läufer unter Sportverletzungen und Laufbeschwerden. Sie können durch Überlastung der Muskeln und Gelenke und seltener durch Unfälle verursacht werden. Während Freizeit- und Hobbyläufer vorwiegend über Knieprobleme und Fussschmerzen klagen, haben Leistungssportler überdurchschnittlich oft mit Achillessehnenverletzungen zu tun. Weiterhin zählen das Schienbeinkantensyndrom, Entzündungen im Bereich der Fuss-Sohle, der Fersensporn und  Ermüdungsbrüche zu den typischen Sportverletzungen bei Läufern.

Schwimmermedizin
Schwimmen ist eine der verletzungsärmsten Sportarten. Kommt es doch zu einem Unfall, ist nur jede zehnte Verletzung so schwer, dass eine Schwimmpause von mehr als zwei Wochen eingelegt werden muss. Gefährlicher sind Unfälle, wie Ausrutschen auf nassen Fliessen, Kopfsprünge in seichtes Wasser oder Tritte und Schläge von anderen Schwimmern in der Bahn, welche zu Kopf-, Augen-, Hand- und Armverletzungen führen. Häufiger sind die Folgen einer Fehlbelastung durch falsch gelernte Bewegungsabläufe. Kraulen, Rückenschwimmen und Delfin sind mit extremen Über-Kopf-Bewegungen der Arme verbunden und belasten die Schultergelenke. Der Beinschlag beim Brustschwimmen ist mit einer Drehbewegung im Kniegelenk verbunden. Dies führt zu Verschleisserscheinungen an den Menisken, der Kniescheibe und den Bändern auf der Innenseite der Kniegelenke. Flossen verstärken die Beanspruchung von Knie- und Sprunggelenken. Beim Einatmen machen Brust- und Delfinschwimmer ein Hohlkreuz in der Lendenwirbelsäule. Tiefsitzende Rückenschmerzen sind bei einigen Hochleistungsschwimmern die Folge.

Verletzungen bei Ski Alpin und Langlauf
Beim Skifahren sind typischerweise die Knie und die Schulter am häufigsten durch Unfälle betroffen. Während früher beim Skifahrer in erster Linie Unterschenkelbrüche zu beklagen waren, sind die Unfallfolgen durch verbesserte und insbesondere höher geschnittene Skischuhe nach oben Richtung Knie gewandert. Die komplexen Knieverletzungen haben durch das Carving-Skifahren zusätzlich zugenommen, da der Bandapparat der Knie durch die erhöhten Kurvengeschwindigkeiten und die verstärkten Fliehkräfte weiter strapaziert wird. Der Unfallbedingte Sturz nach Knieverdrehung führt häufig zusätzlich zum Schulteranprall mit entsprechenden Schultergelenksverletzungen.

Verletzungen beim Snowboarden
Snowboarden beansprucht vor allem die Nacken- und Schultergürtelmuskulatur sowie die grossen Rückenmuskeln. Während beim Skifahren das Gleichgewicht entspannt auf beide Beine gleichmässig verteilt wird, erfordert der Wechsel von Frontside- zu Backside-Kante beim Boarden eine ständige Kraftumverteilung von Streck- und Beugemuskulatur der unteren Extremität und stellt somit höhere Ansprüche an Kondition, Koordination und Gleichgewicht. Ältere Einsteiger tun sich daher oft schwer und sind sturzanfälliger. 90% aller akuten Snowboardunfälle sind selbstverschuldet. Neben akuten Traumata leiden regelmässige Snowboarder an Überlastungsschäden an den Kniegelenken (34%), Schultergelenken (14,5%) und am oberen Sprunggelenk (9,4%).

Verletzungen beim Eishockey
Das hohe motorische Beanspruchungsprofil erfordert von den Eishockeyspielern eine sportartspezifisch ausgerichtete Schnelligkeits- und Kraftausdauer, um diese intensiven zyklischen und azyklischen Bewegungsabläufe durchzuführen. Etwa 75% der Verletzungen beim Eishockey entstehen aufgrund eines akuten Traumas, 25% sind Überlastungsschäden. Etwa 70% der Verletzungen ereignen sich im Wettkampf, ca. 30% beim Training. Mit 59% sind am häufigsten die Stürmer von Verletzungen betroffen, gefolgt von den Verteidigern mit 34% und den Torhütern mit 7%. Die Region mit den häufigsten Verletzungen ist Kopf/Gesicht (33%), Arme/Hände (21%) und  die Beine/Hüfte/Knie (17%).

Therapiemöglichkeiten
Ziel der Behandlung von Sporterkrankungen ist eine präzise Diagnosestellung und die Anwendung moderner Therapieverfahren, um einen möglichst kurzen Trainingsunterbruch zu erreichen. Neben der konservativen Therapie, wie Injektionen, Schmerztherapie und Physiotherapie kommen auch hochentwickelte operative Methoden zur Anwendung. Das Medical Expert Center ist spezialisiert auf die Behandlung von Sportverletzungen. Unterstützt wird die medizinische Erfahrung durch die gezielte persönliche Betreuung zahlreicher Spitzensportler und die enge Zusammenarbeit mit den besten Physiotherapeuten. Insbesondere die Prävention ist wichtig, um durch geeignete Übungs- und Muskelaufbauprogramme frühzeitig körperliche Überlastungen oder fehlerhafte Schlag- und Bewegungstechniken zu erkennen und gezielt auszugleichen. Dadurch können krankhafte Veränderungen der Gelenkbiomechanik und der Muskulatur vermieden werden.

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