Telefon: 044 422 50 70
Neumünsterstrasse 30 | 8008 Zürich
HomeFachgebieteZuweisungKontakt

Kontakt

Tel 044 422 50 70
Fax 044 380 07 47
 

Adresse

Medical Expert Center
Neumünsterstrasse 30
CH-8008 Zürich
 
 

Fusschirurgie
Füsse werden meistens von Schuhen bedeckt und daher oftmals wenig beachtet. Erst wenn Füsse zu schmerzen beginnen, werden sie wahrgenommen. Bei jedem Schritt dämpfen die Füsse über das Fussgewölbe ein Mehrfaches Ihres Körpergewichts. Etwa 60 Prozent aller Erwachsenen klagen über schmerzende Füsse. Die schnelle Schmerzlinderung und das Wiedererlangen der unbeschwerten Mobilität sind bei Fussproblemen besonders wichtig. Fussschmerzen, die unbehandelt über Jahre bestehen vermindern Ihre Lebensqualität und können in einen chronischen Verlauf übergehen. 

Hallux valgus
Der Hallux valgus beschreibt die Schiefstellung der Grosszehe im Grundgelenk nach aussen mit schmerzhafter Ballenbildung. Die Sehnen zu den Zehen verlaufen nicht mehr zentral und ziehen diese in eine schiefe Position. Am prominenten Grosszehenballen bilden sich schmerzhafte Entzündungen und Rötungen, welche das Tragen von engen Schuhen unmöglich machen.

Hallux rigidus
Eine Abnutzung im Grosszehengrundgelenk wird als Hallux rigidus bezeichnet. Die Folge sind Bewegungseinschränkung und Schmerzen bei Streckung und Beugung des gesamten Fusses. Durch veränderte Abrollbewegung wird die Belastung des Fusses unphysiologisch verändert. Unbehandelt schreitet die Arthrose weiter fort und führt zur Einsteifung des Grosszehengrundgelenks.  

Aussenbandverletzungen
Der Aussenknöchel ist der untere Teil des Wadenbeins. Zum äusseren Bandapparat gehören drei Bänder, die im Sprunggelenk als eine Einheit wirken. Die Aussenbandverletzung im Sprunggelenk ist eine häufige Verletzung beim Sport und führt oftmals zu Schädigungen des Band-Kapsel-Apparates. Bandverletzungen des oberen Sprunggelenkes sollten nie verharmlost werden, da eine komplette Wiederherstellung der Funktion für alltägliche Bewegungen unerlässlich ist. Erst wenn keine Schmerzen mehr vorhanden sind, der Bewegungsumfang des oberen Sprunggelenkes nicht mehr eingeschränkt ist und die normale Kraft wiedererlangt wurde, darf normales Gehen fortgeführt werden. Unbehandelt können Aussenbandverletzungen zur chronischen Instabilität führen.

Osteochondrose, Osteochondrosis dissecans
Die Bezeichnung Osteochondrosis dissecans (OD) beschreibt eine meist traumatisch bedingte Knochennekrose eines umschriebenen Gelenkflächenareals die zum Oberflächendefekt führt. Ähnlich wie bei der Arthrose kann es zum lokalen Verlust der Knorpelzellen kommen. Eine frühe Diagnostik und Behandlung hilft Folgeschäden zu vermeiden.

Einklemmungssyndrom (Impingement)
Das vordere und hintere Impingement (Einklemmung) des oberen und unteren Sprunggelenks werden häufig als schmerzhafte, stechende Missempfindung im Rahmen starker Beugung oder Streckung des Sprunggelenkes empfunden. Diese Missempfindungen sind oft Folge einer Einklemmung von Weichteilen und überschiessender Knochenbildung am Gelenk nach Stauchungs- oder Zerrungsverletzungen.

Plattfüsse, Senkfüsse, Spreizfüsse
Als Vorform des Plattfusses bezeichnet man den Senkfuss, bei dem sich das Längsgewölbe des Fusses abflacht. Ursachen für die Entstehung eines Senk- oder Plattfusses sind eine Schwäche der Sehnen und Bänder z.B. nach Überdehnung durch Übergewicht oder Überbelastung. Der Spreizfuss beschreibt ein Auseinanderweichen der Mittelfussknochen und führt zur Verbreiterung des Fusses.

Eingewachsener Zehennagel
Deformierungen des Nagels durch Austrocknung, zu enge Schuhe und falsches Nägel-Schneiden sind die häufigsten Ursachen für eingewachsene und chronisch entzündete Zehennägel. Die Beschwerden beginnen zunächst oberflächlich mit der Folge einer tiefen chronischen Infektion. Bei tiefen Nagelrandinfekten sind oft der Knochen und das Zehenendgelenk mitbeteiligt.

Morton Neurom
Vernarbungen am sensiblen Zehennerv, welche durch Überbelastung des Vorfusses nach Absenkung des Fussgewölbes entstehen werden als Morton Neurome bezeichnet. Die meisten Patienten mit diesem Problem beschreiben Abrollschmerzen, Elektrisieren in die Zehen oder plötzlich auftretende, dumpfe Schmerzen, die in den Rist ausstrahlen.  Das Morton Neurom ist am häufigsten zwischen dem 2. und 3. bzw. dem 3. und 4.  Mittelfussknochen lokalisiert. Oft bestehen die Schmerzen jahrelang. Eine  Behandlung ist unkompliziert und führt in der Regel zur Schmerzfreiheit.

Hammerzeh, Krallenzeh, “Hühnerauge”
Der Hammerzeh ist charakterisiert durch eine fixierte Beugung des Zehenendgelenkes, der Krallenzeh durch eine Überstreckung des Grundgelenks mit gebeugtem Mittelgelenk. Durch chronischen Druck im Schuh auf die knochennahe Haut entsteht eine meist schmerzhafte Hornschwiele, das sogenannte Hühnerauge.

Knochenbrüche
Mittelfussknochen brechen häufig bei indirekter Krafteinwirkung, wie heftiges Auftreten oder Umknicken. Sogenannte Ermüdungsbrüche im Mittelfussbereich entstehen oft ohne benennbares Trauma. Die Zehen werden meist durch direkte Krafteinwirkung, wie Anstossen des nackten Fusses an eine Kante geschädigt. Im Sprunggelenk langt ein heftiger Fehltritt für eine Fraktur des Aussenknöchels.

Fersenschmerzen
Beschwerden der Ferse beruhen auf degenerativen Veränderungen am Sehnenansatz der Fusssohle, auf einer Enge des Nervenkanals, einer Entzündung der kurzen Beugemuskeln, einer Schleimbeutelentzündung, einem Überbein am oberen Rand des Fersenknochens (Haglund-Exostose) oder der Ausbildung eines Fersensporns.

Achillessehnenreizung (Achillodynie)
Durch Überlastung des Fusses, beispielsweise im Freizeit- oder Leistungssport, aber auch einer vermehrten Belastung im täglichen Leben entstehen Achillessehnenreizungen. Die Beschwerden treten vermehrt bei Läufern auf.  Männer sind insgesamt häufiger betroffen als Frauen. Bei der Achillodynie ist es wichtig zu unterscheiden, wo genau die Schmerzen bestehen. Mehrere verschiedene Faktoren führen im Zusammenspiel zur Entstehung einer Sehnenüberreizung (Fussfehlstellung, verkürzte Wadenmuskulatur, Verkalkungen am Sehnenansatz, Fersenüberbein (Haglund-Exostose), Entzündung des Schleimbeutels, schnelle Trainingssteigerung, falsches Schuhwerk).

Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur)
Die Achillessehne ist die stärkste Sehne des menschlichen Körpers und ermöglicht die kraftvolle Beugung des Fußes in Richtung Fuss-Sohle (Plantarflexion). Besonders betroffen sind Männer zwischen dem 30. und 45. Lebensjahr. Einer Achillessehnenruptur gehen selten Beschwerden voraus. Sie ereignet sich meist durch ein indirektes Trauma und tritt in über 75% der Fälle beim Sport z.B. durch schnelles Antreten oder Abstoppen auf.

Diabetischer Fuss
Das Risiko eine chronische Infektion an den unteren Gliedmassen zu erleiden ist für Diabetiker besonders hoch. Ursächlich sind Empfindungsstörungen und Durchblutungsstörungen des Fusses. Durch zu enge Schuhe können Schwielen und Druckgeschwüre entstehen, welche nicht sofort bemerkt werden. Die Folge sind schwere Infektionen, die sich schnell ausbreiten. Auch Frakturen im Fussbereich bleiben bei Diabetikern oft unbemerkt.

Therapiemöglichkeiten
Neben der konservativen Therapie, wie Injektionen, Schmerztherapie und Physiotherapie kommen auch modernste operative Methoden zur Anwendung. Das Medical Expert Center ist spezialisiert auf dem Gebiet der Fuss- und Sprunggelenkschirurgie. In enger Zusammenarbeit mit den besten Podologen ist uns der lange Beschwerdeweg unserer Patienten sehr gut bekannt.  Unser Ziel ist daher einen schmerzfreien Gang in gut passenden Schuhen zu erreichen.

Copyright 2018 | Medical Expert AG | info@medicalexpertcenter.ch | Impressum | Disclaimer | Datenschutz